Ermäßigt sind Schüler, Studenten, Azubis, Alleinerziehende, Hartz-IV-Empfänger und Rentner. Kein Vertrag, keine durchbezahlten Ferien. Es werden nur die Stunden bezahlt, die auch stattfinden. Der Preis ermittelt sich aus der Ausbildung (5 Jahre Musikstudium an einer staatlichen Musikhochschule) und Gesangsunterrichterfahrung (30 Jahre).
Wer kommt in den Unterricht? Manche Leute wollen einfach nur zum Spaß singen oder/und haben noch nie vorher Gesangsunterricht genommen. Manche haben eine Aufnahmeprüfung oder ein Konzert und wollen sich darauf vorbereiten. Gesangsprofis kommen, um Ihrer Stimme mehr Strahlkraft und Mühelosigkeit zu geben. Manche würden gerne in einem Chor singen und wollen dafür mit ihrer Stimme sicherer werden (Intonation, Leichtigkeit, Klangfülle).
Welche Musikstile sind möglich? Klassik, Jazz, Chanson, Musical, Pop, Songs, Tango, Schnulzen und Schmachtfetzen,
eben alles, was Spaß macht.
Muß ich Noten lesen können, um Gesangsunterricht zu nehmen?
Nein!
Werden die Lieder am Klavier begleitet? Ja, auch nach Akkordsymbolen/Jazznoten. Es wird immer in die passende Tonart transponiert.
Ist der Unterricht auch in anderen Sprachen möglich? Ja, in Englisch oder Französisch.
Gibt es die Möglichkeit, Gesangsaufnahmen zu machen? Ja, Raumaufnahmen (Zoom-Aufnahmegerät) und Tonstudioaufnahmen.
Ab welchem Alter ist es sinnvoll, Gesangsunterricht zu nehmen?
Nach dem Stimmbruch (auch bei Mädchen!), also ab etwa 14 Jahren. Davor halte ich es für sinnvoller im Chor zu singen und dort die Stimmbildung in Anspruch zu nehmen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Was ist dein Ausbildungshintergrund?
5 Jahre (klassisches) Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg mit den Hauptfächern Gesang und Klavier. Anschließend Weiterbildung in verschiedenen Musikstilen wie Jazz und Musical, Fortbildung in Musik-Kinesiologie, Terlusollogie (Lehre von den Atemtypen) und Estill Voice Training. Unterrichtstätigkeit seit 1995.
Was ist dein Selbstverständnis als Unterrichtende? Mir ist wichtig, daß der Unterricht möglichst frei von schwarzer Pädagogik ist. Auch Weltanschauung (Politik, Religion) hat meiner Meinung nach im Unterricht nichts verloren. Für Laien: Ich unterstütze kein ungesundes Leistungsdenken, weil dadurch die stimmliche und künstlerische Entwicklung gestört wird. Der Spaß und die Freude am Singen steht im Vordergrund. Für Profis: Auch hier ist der Abbau von ungesundem Leistungsdenken hilfreich und ermöglicht gesangliche und künstlerische Freiheit.